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Referenten Kongress HR Public Sector 2019

Prof. Dr. iur. Andreas Stöckli

Andreas Stöckli

RA, Professor für Staats- und Verwaltungsrecht an der Universität Freiburg

Kurzlebenslauf

Andreas Stöckli wurde 1982 in Biel geboren, studierte Rechtswissenschaften an der Universität Bern, legte das Rechtsanwaltsexamen im Kanton Bern ab und promovierte an der Universität Freiburg (Schweiz) im Jahr 2012. Von August 2014 bis Januar 2018 war er Assistenzprofessor mit Tenure Track für Öffentliches Recht, insbesondere Öffentliches Wirtschaftsrecht an der Universität Basel. Seit Februar 2018 ist er Inhaber des Lehrstuhls für Staats- und Verwaltungsrecht an der Universität Freiburg. Forschungsaufenthalte führten ihn ans Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg, an die Ecole Nationale d’Administration in Strassburg sowie an die University of Oxford. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen unter anderem das öffentliche Wirtschaftsrecht, das Staatsorganisationsrecht, das öffentliche Dienstrecht sowie das Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht.

Titel des Vortrags

Aktuelle Rechtsfragen rund um die Besoldung im öffentlichen Dienst

Umschreibung des Vortrags

Die Besoldung im öffentlichen Dienst wirft nach wie vor schwierige und ungelöste Rechtsfragen auf. Gesetzgebung und Rechtsprechung entwickeln sich weiter. Im Rahmen des Referats werden die Prinzipien der Besoldung im öffentlichen Dienst aufgezeigt und die aktuellen Entwicklungen besprochen. So stellt sich etwa die Frage, inwiefern für ausgelagerte Verwaltungseinheiten besondere Besoldungsordnungen geschaffen werden dürfen, ob die Besoldung von der Leistung eines Arbeitnehmers abhängig gemacht werden darf und welche Anforderungen an Lohnsysteme aus dem Anspruch auf gleichen Lohn für Mann und Frau abzuleiten sind.


Dr. phil., Dipl.-Psych. Anja Mücke

Anja Mücke

Senior Consultant, Avenir Consulting Zürich

Kurzlebenslauf

Anja Mücke, Dr. phil., Dipl.-Psych. hat an der Universität Freiburg und der University of London Psychologie studiert und zum Thema Altersattributionen von Führungskräften promoviert. An der Fachhochschule Nordwestschweiz war sie am Institut für Personalmanagement und Organisation mit vierfachen Leistungsauftrag (Forschung, Beratung sowie Aus- und Weiterbildung) tätig. Seit über zehn Jahren arbeitet sie als Senior Consultant bei Avenir Consulting in Zürich. Ihre Tätigkeitsschwerpunkte sind demografieorientiertes Personalmanagement, integriertes Kompetenzmanagement sowie die Konzeption und Durchführung von Assessments und Development Centers.

Christian Wymann

Christian Wymann

lic. phil. / MAS, Ausbildungszentrum Bundesverwaltung

Kurzlebenslauf

Christian Wymann, lic. phil. / MAS, leitet das Ressort «Aus- und Weiterbildung Mitar­beiten­de» im Ausbildungszentrum der Bundesverwaltung. Daneben beschäftigt er sich für das Eid­ge­nössische Personalamt mit der Weiterentwicklung des Kompetenzmanagements, sei es für Füh­rungs­kräfte, Mitarbeitende oder Personaldienstleister. Seine letzten Projekte waren die Entwicklung und Einführung von PROFILO, einem Instrument für kompetenzbasierte Stel­len­beschreibungen und Interviewleitfäden, sowie von «Kompetenzen 4.0»: Mit ihnen gibt die Bundes­verwaltung ihren Beschäftigten wertvolle Hinweise, was es braucht für das Arbei­ten und Führen in der neuen Arbeits­welt.

Titel des Vortrags

Zukunftsorientierte Kompetenzen – Trends, Anwendung & Best Practice am Beispiel der Bundesverwaltung

Umschreibung des Vortrags

Verwaltungen  benötigen kompetente Mitarbeitende, um erfolgreich den Leistungsauftrag zu erfüllen. Doch welche erfolgskritischen Kompetenzen werden benötigt, um neuen Anforderungen, die sich beispielsweise aus der Digitalisierung oder aus sich verändernden Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger ergeben gerecht zu werden? In diesem Referat beschreibt Dr. Anja Mücke. Avenir Group  zuerst, welche Trends sich in der aktuellen Praxis abzeichnen und was dies für die Verwaltungen bedeutet. Anschliessend zeigt Christian Wymann wie die Bundesverwaltung sich dem Thema erfolgskritische Kompetenzen annimmt. Er wird insbesondere aufzeigen, wie das Thema digitale Kompetenzen angegangen wurde.


Prof. Dr. Dörte Resch

Prof. Dr. Dörte Resch

Dozentin am Institut für Personalmanagement und Organisation (PMO), Fachhochschule Nordwestschweiz

Kurzlebenslauf

Prof. Dr. Dörte Resch ist Dozentin am Institut für Personalmanagement und Organisation (PMO) der Fachhochschule Nordwestschweiz. Sie unterrichtet, forscht und berät Organisationen zu den Themen Employer-Branding, Talent Akquisition und Change. Zuvor war sie als Personalleiterin bei IKEA tätig, war Professorin an der Fachhochschule Vorarlberg und hat an der Universität St. Gallen (HSG) geforscht und unterrichtet sowie Organisationen beraten. Durch ihre langjährige Tätigkeit im Vorstand ist Dörte Resch Ehrenmitglied der Schweizerischen Gesellschaft für Arbeits- und Organisationspsychologie (SGAOP).

Titel des Vortrags

Talent Akquisition und Employer Branding – Herausforderungen und Ansätze für den Public Sector

Umschreibung des Vortrags

In Zeiten des demographischen Wandels und des damit einhergehenden Fachkräftemangels ist es zunehmend auch für den öffentlichen Sektor schwierig, die passenden Mitarbeitenden zu gewinnen. Die Attraktivität als Arbeitgeberin ist nicht mehr automatisch gewährleistet. Moderne Ansätze der Talent Akquisition und des Employer-Brandings versprechen hier Abhilfe. Aber inwieweit sind diese auf für den Public Sector verwendbar, um mehr passende Bewerbende anzuziehen? Im Rahmen des Vortrags wird dies kritisch reflektiert und es werden Ansätze aufgezeigt, wie diese im Rahmen eines ganzheitlichen Talent Relationship Managements genutzt werden können.


Prof. Martina Dalla Vecchia

Prof. Martina Dalla Vecchia

Dozentin für E-Commerce, Online-Marketing und Social Media, Fachhochschule Nordwestschweiz

Kurzlebenslauf

Prof. Martina Dalla Vecchia ist Dozentin für E-Commerce, Online-Marketing und Social Media an der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW. Bereits im Jahre 2000 hat sie den ersten Lehrgang für E-Commerce & Online-Marketing in der Schweiz ins Leben gerufen. Internetstrategien, Business Networking und Digital Leadership sind ihre Kernkompetenzen. Seit 5 Jahren unterrichtet sie Social Media Marketing im MAS NPPM der FHNW. Sie ist Co-Herausgeberin des BPX-Fachverlags.

Titel des Vortrags

Digital Leadership im Public Sector

Umschreibung des Vortrags

Welchen Rucksack muss ein Digital Leader im Public Sector mitbringen? Wie kann man seine digitale Roadmap gestalten? Wie kann man die eigene Organisation digital positionieren?


Frau Prof. Dr. Nathalie Amstutz

Prof. Dr. Nathalie Amstutz

Institut für Personalmanagement und Organisation (PMO), Hochschule für Wirtschaft, Fachhochschule Nordwestschweiz

Kurzlebenslauf

Nathalie Amstutz ist Dozentin am Institut für Personalmanagement und Organisation (PMO) der Hochschule für Wirtschaft, Fachhochschule Nordwestschweiz. Sie arbeitet am PMO arbeitet in Lehre, Forschung und Beratung zum Schwerpunkt Diversity und Gender Management, Organisationskulturen, Führung und Personalentwicklung. Sie leitet den CAS Diversity- und Gleichstellungskompetenz (in Kooperation mit der ZHAW und der Universität Basel). Sie ist weiter Ko-Projektleiterin des Think Tanks Gender & Diversity der Schweizer Hochschulen.

Titel des Vortrags

Gender & Diversity Management: Erreichtes und Ausstehendes – Aktuelle Herausforderungen zu Konzept und Umsetzung

Umschreibung des Vortrags

Seit vielen Jahren haben zahlreiche Organisationen im öffentlichen und privaten Sektor Diversitätspolitiken verabschiedet, Ziele definiert und Massnahmen umgesetzt. Die rechtlichen Rahmenbedingungen sind in stetem Wandel. Zugleich werden in öffentlichen Debatten geführt wie #metoo, Lohngleichheit oder Integration. Welche Konsequenzen kann das für die Diversitykonzepte von Organisationen haben? Was wurde erreicht, wo bestehen neue Herausforderungen, die mit Diversitypolitiken adressiert werden und wo besteht weiterer Handlungsbedarf? Das Referat gibt einen Überblick und diskutiert Ziele und Bedingungen des Gelingens bei der Umsetzung mit dem Publikum.


Prof. Dr. Ulrich Pekruhl

Ulrich Perkuhl

Dozent für Human Resource Management
Institut für Personalmanagement und Organisation PMO
Hochschule für Wirtschaft FHNW

Kurzlebenslauf

Prof. Dr. Ulrich Pekruhl lehrt und forscht am Institut für Personalmanagement und Organisation PMO der Hochschule für Wirtschaft FHNW. Er ist promovierter Soziologe und hat sich für das Fach Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Personal und Organisation habilitiert. Bevor er von 18 Jahren in die Schweiz kam, hat er in Deutschland in zwei Forschungsinstituten in nationalen und internationalen Projekten gearbeitet. Seine Themenschwerpunkte sind Arbeitsorganisation und Arbeitsgestaltung, Organisationskultur und Performance Management.

Titel des Vortrags

Flexible Arbeit – Von der Arbeitszeitkontrolle zur Arbeitszeitkultur

Umschreibung des Vortrags

Kunden und Kundinnen, Bürgerinnen und Bürger erwarten, dass sich die Erreichbarkeit der öffentlichen Verwaltung an ihren Bedürfnissen orientiert. Mitarbeitende möchten die Arbeitszeit mit ihren sozialen und familiären Interessen und Verpflichtungen vereinbaren. Flexible Arbeitszeiten kommen den Ansprüchen von Mitarbeitenden und BürgerInnen entgegen, die weitgehende Digitalisierung öffentlicher Dienstleistungen ermöglicht prinzipiell sogar in vielen Fällen die freie Wahl des Arbeitsorts. Vorgesetzte und Mitarbeitende werden dabei allerdings vor neue Herausforderungen gestellt: Wie kann es gelingen, eine Balance zwischen unterschiedlichen Interessen herzustellen? Wenn die Kontrolle der Arbeitszeit durch das Vertrauen in die Verantwortung der Mitarbeitenden abgelöst wird: wie werden Konflikte um die Arbeitszeit und die Arbeitsmenge gelöst? Wie kann man verhindern, dass hochmotivierte Mitarbeitende kein Mass finden und sich durch überlange Arbeitszeiten selbst gefährden? Der Übergang von der Kontrolle der Arbeitszeiten zu einer neuen Kultur im Umgang mit der Arbeitszeit muss bewusst gestaltet werden.


Stefan Giger

Stefan Giger

FHNW, Hochschule für Wirtschaft

Titel des Vortrags

Leistungsorientierte Lohnsysteme im Service public – was sie versprechen und was sie (nicht) halten…

Umschreibung des Vortrags

Über zweieinhalbtausend öffentliche Arbeitgeber gibt es in der Schweiz, in der Regel mit je eigenem Personalrecht, das immer wieder einmal da oder dort überprüft und angepasst wird. Die Wohnsitzpflicht wurde mittlerweile fast überall fallengelassen ebenso wie die Wahl auf Amtsdauer, das Kündigungsrecht vereinfacht, Kündigungsschutz abgebaut und Lohnsysteme an aktuelle Trends angepasst. Leistungsorientierte Lohnsysteme sollen dem Arbeitgeber mehr Kontrolle über die Kosten geben und zugleich die Attraktivität des Arbeitgebers Staat erhöhen? Diese Zielsetzungen, von teuren Unternehmensberatern versprochen, werden oftmals nicht erreicht.


Prof. Dr. Thomas M. Schwarb

Thomas Schwarb

Partner bei perinnova compensation GmbH, Aarau, Schweiz

Kurzlebenslauf

Er ist Partner bei perinnova compensation GmbH, Aarau, Schweiz. Das Beratungsunternehmen ist spezialisiert auf Lohnvergleiche und Lohnberatungen von öffentlichen und privaten Arbeitgebern. Bis Ende 2018 war zudem nebenamtlicher Dozent an der Fachhochschule Nordwestschweiz und der Universität Basel.

Titel des Vortrags

Löhne öffentlicher Arbeitgeber ausgestalten wie in der Privatwirtschaft

Umschreibung des Vortrags

Die Ressourcen-Beschaffungen der öffentlichen Hand sollten möglichst wenig Nebeneffekte auf die Privatwirtschaft haben, sonst würde die Wettbewerbssituation beeinflusst. Bei Beschaffungen sind insbesondere der Gleichbehandlungsgrundsatz und der Grundsatz des wirksamen Wettbewerbs zu beachten. Das heisst, die Beschaffungsprozesse von Gütern und Dienstleistungen aber auch die Anstellungsbedingungen des Personals sollten so ausgestaltet sein, dass beispielsweise der Marktpreis und andere Marktfaktoren möglichst wenig beeinflusst werden.

Für die Anstellungsbedingungen bei öffentlichen Arbeitgebern bedeutet das, dass eine möglichst durchschnittliche Position eingenommen werden muss. Es dürfen weder über- noch unterdurchschnittliche Anstellungsbedingungen angeboten werden.

Im Referat soll dargelegt werden, wie unter Beachtung dieser Rahmenbedingungen bei der Ausgestaltung der Löhne ein Optimum gefunden werden kann.