Personal Swiss



English  |  Français









 


Druckversion

Keynote Speaker 2011


Dr. Frank Arnold
Leiter ARNOLD Management GmbH




Keynote-Vortrag präsentiert von Speakers Excellence
Dienstag, 5. April 2011, 11.20 bis 12.05 Uhr
Forum 4

„Die Kunst, die Intelligenz des eigenen Unternehmens zu nutzen“

Vom Genie des Einzelnen zur Intelligenz der Vielen – Unternehmen, die ihre Intelligenz und Kraft vollständig ausschöpfen, gelangten zu deutlich besseren Lösungen und Entscheidungen, meint Top-Management-Berater Dr. Frank Arnold. Denn eine Gruppe aus den Besten eines Unternehmens agiere immer intelligenter, als selbst der Klügste aus ihrer Mitte. Ein entscheidender Punkt dabei sei, dass gute Lösungen in diesem Fall auch tatsächlich umgesetzt würden. Denn wenn die Besten eines Unternehmens gemeinsam beschlössen, welchen Weg sie einschlagen wollten, sichere das den Konsens und das Commitment für die wirksame Umsetzung der Entscheidung.
Um die „Intelligenz der Vielen“ zu nutzen, müssten Unternehmen ihre besten Mitarbeitenden – alle Entscheider, Wissensträger und Beteiligte – in einen effizienten Prozess zur Meinungsfindung, Willensbildung und Entscheidung einbeziehen. Wie und warum das funktioniert erläutert Dr. Frank Arnold den Messebesuchern in seinem Vortrag „Die Kunst, die Intelligenz des eigenen Unternehmens zu nutzen“.

Das Publikum erfährt darin
  1. warum die „Intelligenz der Vielen“ immer dem klügsten Einzelnen aus ihrer Mitte immer überlegen
  2. wie die Kraft und Intelligenz eines Unternehmens und seiner besten Leute wirksam genutzt werden kann, um zu hochwertigen Lösungen und zügiger Umsetzung zu gelangen
  3. wie das Wissen und die Erfahrungen einer Organisation bereichsübergreifend vernetzt werden
  4. wie die Willensbildung und Entscheidungsfindung in Gruppen effizient vollzogen wird – mit konkreten Ergebnissen und ohne endlose Diskussionen.
  5. wie der Ressourcenaufwand für externe Berater drastisch reduziert wird und zugleich bessere Ergebnisse aus eigener Kraft zustande kommen
  6. wie Konsens und Commitment aller Entscheider, Wissensträger und Beteiligten bei komplexen Problemen und grossen Herausforderungen erzielt werden.


Zur Person:
Der promovierte Wirtschaftswissenschaftler Dr. Frank Arnold, geboren 1973, leitet die Unternehmensberatung ARNOLD Management GmbH mit Sitz in Zürich, die auf das „Aktivieren der Intelligenz in Unternehmen spezialisiert ist. Zu seinen Kunden zählen Top-Führungskräfte börsennotierter Großkonzerne sowie Inhaber und Geschäftsführer großer mittelständischer Unternehmen.

Der Top-Management-Berater, Bestseller-Autor und Dozent verbrachte während seiner Ausbildung je ein Jahr in den USA, Frankreich, Spanien und China. Mehr als fünf Jahre war er am Malik Management Zentrum St. Gallen tätig, zwei Jahre als Geschäftsführer eines Unternehmensbereichs.

Dr. Frank Arnold ist Lehrbeauftragter an der EBS European Business School. Darüber hinaus ist er als Kolumnist der Online-Ausgabe des Manager Magazins tätig und schreibt für Spiegel Online sowie andere Medien über wirksames Management und Fragen kompetenter Führung. Sein Buch „„Management – Von den Besten lernen“ wurde zum Bestseller.

Dr.-Ing. Lars Vollmer
Managing Partner der Lean-Beratung V&S


Niels Pfäging


Keynote-Vortrag präsentiert von Speakers Excellence
Dienstag, 5. April 2011, 15.40 bis 16.50 Uhr
Forum 4

„Wissen ist gut, aber erst Machen macht besser - Umsetzungsstrategien für exzellente Führungskräfte“

„Unsere Unternehmen haben kein Wissens- oder Planungsproblem. Sie haben ein Umsetzungsproblem“, glaubt Dr. Lars Vollmer. Der Partner der Lean-Beratung V&S sieht an dieser Stelle ein enormes, ungenutztes Potenzial: „Unternehmen können so viel besser werden – wenn sie ihre Organisation auf wirkliche Umsetzungsfähigkeit ausrichten.“ Schliesslich sei Umsetzungsgeschwindigkeit sei ein zentraler Schlüsselfaktor im Wettbewerb.

In seinem Business-Vortrag an der Personal Swiss ruft der promovierte Ingenieur und Unternehmer dazu auf, die grosse Lücke zwischen Wissen und Tun zu schließen. Die Fallstricke dabei sind gute Bekannte – zum Beispiel der ständige Konflikt zwischen dringenden und wichtigen Dingen. Die dringenden haben es leicht: Ein Drängeln in der Tür oder eine Mail mit Ausrufezeichen sind Signale, die uns dazu veranlassen, diese Angelegenheiten schnellstens zu erledigen. Doch wo bleiben die wirklich wichtigen Aufgaben? Hier fehlt häufig ein Alarmsignal. Das gilt auch für die typische Arbeitsweise in Projekten. Die Mitglieder treffen sich regelmässig, bringen sich auf den aktuellen Stand und vereinbaren Termine. Fertigstellungstermine – jedoch keine Termine für die eigentliche Umsetzung. „Ein entscheidender Grund, warum so viele Projekte versanden.“

Doch wie lässt sich die Umsetzungsfähigkeit im Unternehmen steigern? Der Lean-Experte weist den Weg: „Konkrete Soll-Zustände entwickeln, regelmässigen Raum zum Machen verordnen und eine Umsetzungsgewohnheit durch tägliche Verbesserung in kleinen Gruppen organisieren. Das macht uns besser und schneller.“ Durch eine solche Verbesserungs-Organisation steige nachweislich auch die Motivation, während andersherum wenig zu bewirken sei. „Umgekehrt – also einzelne Mitarbeiter motivieren und damit eine Verbesserung des ganzen Unternehmens einzuleiten – klappt meist nicht“, so Vollmer. Ganz entscheidend sei, dass Umsetzungsstärke niemals kopiert werden könne. „Von niemand“, warnt der Experte.

Der international gefragte Business-Speaker kombiniert Witz und Storytelling mit fundierter Sachkenntnis und langjähriger praktischer Erfahrung. Er benötigt kein PowerPoint, keine Folien und kein Rednerpult, sondern nur einen Barhocker und eine Mütze, um seine Zuhörer zu erreichen – durch Geschichten, die sie wirklich mitnehmen, und viele Erkenntnisse zur sofortigen Umsetzung im eigenen Umfeld.


Zur Person
Dr.-Ing. Lars Vollmer gehört zu den renommiertesten Experten der europäischen Lean-
Management-Szene. Der promovierte Ingenieur mit Lehraufträgen an mehreren Universitäten und Instituten hat die Lean-Management-Prinzipien von der Pike auf gelernt und gilt als ebenso engagierter wie kompetenter Vordenker. Er ist erfolgreicher Unternehmer
und berät internationale Unternehmen aus Industrie und Dienstleistungen.

Geboren 1971, studierte Vollmer an der Universität Hannover und der London Business
School Maschinenbau mit Schwerpunkt Produktionslogistik. Seine Promotion erlangte er am renommierten Institut für Fabrikanlagen und Logistik (IFA) von Prof. Wiendahl. Seit 2000 ist er geschäftsführender Gesellschafter der Vollmer & Scheffczyk GmbH (V&S), einem unabhängigen Beratungs- und Serviceunternehmen für Lean Management mit Standorten in Hannover (D), Stuttgart (D) und Solothurn (CH).

Matthias Mölleney
Leiter des Zentrums für Personalmanagement & Führung an der Hochschule für Wirtschaft Zürich HWZ


Paul Bridle


Keynote-Vortrag präsentiert von Serendi
Mittwoch, 6. April 2011, 15.40 bis 16.50 Uhr
Forum 4

Die Zukunft der Arbeitswelt

Der internationale Think Tank „The Future Work Forum“ beschäftigt sich seit Jahren mit den Profilen und Erwartungen der nächsten Generation, die sich jetzt bereit macht für den Arbeitsmarkt. Er erforscht, was Unternehmen anders machen müssen, um auch in Zukunft noch attraktiv zu sein als Arbeitgeber.

Die dramatische Finanzkrise der letzten Jahre und die in weiten Teilen erschreckend hohe Jungendarbeitslosigkeit haben für viele Nachwuchskräfte den Wert einer festen monatlichen Salärs deutlich steigen lassen. Gleichzeitig, und das ist eine der überraschenden Erkenntnisse der jüngsten Studie des Future Work Forum, hat das Bedürfnis nach einer Balance zwischen Berufs- und Privatleben seine sehr hohe Bedeutung behalten. Oder anders ausgedrückt: Anders als die Generationen zuvor ist die nächste Generation nicht mehr bereit, für eine Karriere grössere Zugeständnisse zulasten des Privatlebens zu machen.

Sie ist bereit, sich stark zu engagieren, erwartet aber eine angemessene Gegenleistung – und zwar nicht nur in Form von Bezahlung. Hinzu kommen weitere Veränderungen, auf die sich Arbeitgeber einstellen müssen. Zeiterfassung als primäres Mittel der Leistungserfassung wird weiter an Bedeutung verlieren, und für viele klassische Bürotätigkeiten wird sich die Frage stellen, ob dazu ein traditionelles, ortgebundenes Büro nötig ist. Matthias Mölleney ist Mitglied des Future Work Forums und leitet an der Hochschule für Wirtschaft Zürich das Zentrum für Personalmanagement und Führung.


Zur Person
Matthias Mölleney, geboren 1960 in Fulda, absolvierte nach seinem Abitur und Grundwehrdienst eine Ausbildung zum Luftverkehrskaufmann. Anschliessend sammelte er langjährige Erfahrungen in verschiedenen Positionen bei der Lufthansa, bevor er als Konzernpersonalchef für die Swissair tätig wurde. Von 2002 bis 2003 wirkte er als Mitglied in der Konzernleitung und als Konzernpersonalchef bei Sulzer Medica, von 2003 bis 2005 besetzte er eben diese Positionen bei Unaxis. Ende 2005 gründete der gelernte Luftverkehrskaufmann die Unternehmensberatung peopleXpert.

Mölleney engagiert sich in mehreren Aufsichts- und Verwaltungsräten und nimmt Lehrtätigkeiten an verschiedenen Hoch- und Fachhochschulen wahr, so zum Beispiel an der Universität St. Gallen oder der Hochschule für Wirtschaft Zürich. Als Mitglied des Future Work Forums, einem internationalen Experten-Netzwerk, richtet er zudem seine Aufmerksamkeit auf die Themen, die uns in der Arbeitswelt von morgen beschäftigen.



–––––  Anzeigen –––––












–––––  Anzeigen –––––